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10 Fische, die wir NIE wieder halten würden (und bessere Alternativen!)
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Key takeaways
Zusammenfassung
André und Kevin stellen jeweils fünf Fische beziehungsweise Tiergruppen vor, die sie aus persönlichen Gründen nicht mehr im eigenen Aquarium halten würden. Sie betonen, dass die Arten dadurch nicht grundsätzlich ungeeignet sind: Entscheidend seien die passende Beckengröße, Einrichtung, Mitbewohner und Herkunft der Tiere. Viele ihrer Einschätzungen beruhen auch auf Erfahrungen im Zoofachhandel.
Fische und besprochene Alternativen
- Purpurkopfbarbe: André gefällt die Färbung, nicht aber die Körperform und die eher verwaschene Zeichnung. Als Alternative nennt er die schlankere, zurückhaltendere und farbenprächtige Fünfgürtelbarbe.
- Rotblauer Kolumbianer: Kevin findet Jungfische attraktiv. Ältere Tiere könnten jedoch gedrungen wirken und Pigmentflecken bekommen. Zudem seien sie im Aquarium schwierig zu fangen. Als mögliche Alternativen bespricht er mehrere größere, hochrückige und rot gezeichnete Salmler, die auch im Erwachsenenalter schön wirken können, aber teilweise scheu sind.
- Antennenwels: Der häufig gehaltene Antennenwels werde oft fälschlich als guter Algenfresser angesehen. Er produziere viel Schmutz, könne Pflanzen beschädigen, werde relativ groß und vermehre sich leicht. Männchen könnten außerdem untereinander streiten. André bevorzugt kleinere, robustere Antennenwels-Arten oder Zuchtformen, darunter eine als „Heroldi“ bezeichnete Variante.
- Zebraschmerle und Mausschmerle: In ungeeigneter Gesellschaft können beide Arten Unruhe stiften und andere Fische bedrängen. Als ruhigere Alternativen nennen die Gastgeber die Schachbrettschmerle und die Zwerg-Tigerschmerle. Letztere sei scheu und zeige sich oft eher abends. Auch diese Arten benötigten passende Mitbewohner und sollten nicht einfach in ein beliebiges Gesellschaftsbecken gesetzt werden.
- Prachtbarbe: Kevin berichtet, dass die Tiere in einem bepflanzten Becken Pflanzen stark beschädigten und viel Unruhe verursachten. In einem passenden Aquarium könnten sie jedoch sehr schöne Farben entwickeln. Als kleinere und friedlichere Alternativen nennt er Barben wie Pethia gelius beziehungsweise die im Gespräch erwähnte „Bitterlingsbarbe“.
- Schmetterlingsbuntbarsch (Mikrogeophagus ramirezi): Tiere aus manchen Zuchtlinien seien oft empfindlich und kurzlebig. Wer sie halten möchte, sollte laut Kevin auf gesunde Elterntiere und seriöse Züchter achten. Als Alternativen empfiehlt er den Bolivianischen Schmetterlingsbuntbarsch oder passende Apistogramma-Arten, die robuster sein können.
- Froschwels und Kiemensackwels: Diese Welse werden groß und fressen kleinere Fische. Sie eignen sich daher nicht für ein gewöhnliches Gesellschaftsbecken. Für ihre Haltung braucht es ein ausreichend großes und passend eingerichtetes Aquarium. Als Alternativen werden Panzerwelse sowie kleinere Harnisch- oder Hummelwelse angesprochen.
- Krebse: Sie können Pflanzen beschädigen und Fische fangen, die nachts ruhen. Auch viele Verstecke garantierten nicht, dass andere Aquarienbewohner sicher seien. Die Gastgeber raten deshalb davon ab, Krebse spontan in ein bepflanztes Gesellschaftsbecken zu setzen. Sie eigneten sich eher für ein passend eingerichtetes Artenbecken.
- L191/Panaque: Dieser Wels braucht viel Holz als Nahrung beziehungsweise Verdauungshilfe und produziert entsprechend viel Abfall. Pflanzenbecken seien ungeeignet; erforderlich seien ein großes Aquarium und eine leistungsstarke Filterung. Für ein normales Gesellschaftsbecken empfehlen die Gastgeber, auf ihn zu verzichten. Eine konkrete gleichwertige Alternative nennen sie nicht.
Allgemeine Hinweise
- Fische nicht spontan kaufen, sondern vorher Endgröße, Verhalten, Futterbedarf und Ansprüche an das Aquarium prüfen.
- Arten, die als Jungtiere klein und attraktiv wirken, können später sehr groß, anspruchsvoll oder problematisch für Mitbewohner und Pflanzen werden.
- Bei empfindlichen Arten auf die Qualität der Zucht und gesunde adulte Elterntiere achten.
- Auch Alternativen sind nur geeignet, wenn Beckengröße und Besatz zu ihnen passen.
Genannt
- Sprecher: André und Kevin von AQUAddicted!
- Orte: Erfurt und Gotha werden im Zusammenhang mit früheren Geschäften und Aquarien erwähnt.
- Produkte und Marken: JBL-T5-Beleuchtung und Dennerle-In-vitro-Pflanzen werden in einer Rückblende erwähnt.
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